Jens und ich (Leander) haben uns im Januar für den Heinz-Kettler-Cup in Sassnitz angemeldet. Danach haben wir uns öfter zum Trainieren auf der RS Venture getroffen. Dabei haben uns Steffi und Nica sehr unterstützt. Leider konnten wir wegen des Wetters nicht so oft trainieren, wie wir gerne wollten. Am Tag vor der Regatta sind wir angereist. Da dies meine erste Regatta war, war ich sehr aufgeregt. Am ersten Tag der Regatta sind wir früh aufgestanden. Zuerst fand die Steuermannsbesprechung statt, danach ging es direkt los. Nach kurzem Warten startete unser erstes Rennen. Das war super aufregend! Wir hatten einen tollen Blick auf den SailGP und die Küste Rügens. Nach dem ersten Tag mit sechs Rennen, die für uns sehr zufriedenstellend liefen, war ich ganz schön fertig. Am nächsten Tag ging es wieder früh weiter. Nach einer längeren Wartezeit startete unser erstes Rennen. Doch gerade als wir losgefahren waren, wurde das Rennen abgesagt und wir mussten wieder zurückfahren. Kurz vor dem Anlegen fing es dann so stark an zu regnen und zu stürmen, dass es ziemlich heftig wurde. Danach gab es noch zwei weitere Startversuche, die aber ebenfalls abgebrochen wurden. Dafür hatten wir Zeit und konnten einen super Blick auf das Training der SailGP-Katamarane werfen. Am Abend gab es noch ein gemeinsames Essen und eine Party. Am letzten Tag hatten wir unser erstes Rennen. Wir waren sehr angespannt, weil es der Finaltag war. Es ging mit einer Reihe von drei Rennen los, die leider nicht so zufriedenstellend für uns liefen. Als wir zurückkamen, waren meine Großeltern angereist, was meine Stimmung sofort wieder verbessert hat. Danach wurden noch eineinhalb Rennen gefahren. Während des letzten Rennens konnten wir uns auf eine gute Position vorarbeiten. Kurz waren wir sogar an erster Stelle, doch dann wurde das Rennen wegen des Endes des Events abgebrochen. Anschließend ging es zur Siegerehrung auf das Gelände des SailGP, in die deutsche Box. Dort wurden alle Platzierungen bekannt gegeben. Wir belegten zwar nur den 11. Platz von 16 Teams, waren damit aber trotzdem zufrieden. Danach haben wir uns noch den deutschen Katamaran und einen Simulator angeschaut, mit dem man die Abläufe im Cockpit trainieren kann. Das war sehr imposant und interessant.Damit war das Event für uns zu Ende und der SailGP begann. Das war mein Bericht über den Heinz-Kettler-Cup in Sassnitz im Rahmen des SailGP.